Critics - German

About "Restored, Returned" -- the first reviews...

  • "Ein betörendes Meisterwerk der leisen Töne" (Jazzpodium)

  • "Die Musik vereint Gegensetliches, trennt wieder, hebt Widersprüche, spitzt sie zu - und dies alles gleichzeitig." (Norbert Dömling, Süddeutsche Zeiting - read the entire review)

  • "Klingende Stille. Es ist faszinierend, mit welch einfachen Mitteln die Musiker um Tord Gustavsen eine musikalische Stimmung erschaffen, die den Hörer förmlich in die Klänge hineinzieht." (Fono - 5 stars for Musik, 5 stars for sound)

  • "Dem norwegischen Pianisten Tord Gustavsen ist tatsächlich das Kunststück einer musikalischen Entsprechung geglückt: Ausschnitte des Bandes `Another Time` driften zwischen sphärischen Klängen und handfesten, fast schon popmäßigen Refrains (Gesang: Kristin Asbjørnsen), zwischen freiem Jazz und romantischem Kunstlied. Stilistisch vielseitig wie der englische Dichter. Und so sehnsuchtsvoll-sensibel." (Christoph Irrgeher, Wiener Zeitung)

  • "Es gibt zur Zeit wohl keine Formation, die so ausdrucksstarke Klanglandschaften und Tonbilder evozieren kann, wie die Gruppe des kleinen norwegischen Pianisten. ... In der Tradition Jan Gabareks stehend ist Brunborgs Ton aber vielmehr satt und kräftig, auch auf dem Sopransaxophon. Die Rhythmusgruppe mit Mats Eilertsen am Kontrabass und Jarle Vespestad am Schlagzeug erdet nicht so sehr das musikalische Vorgehen, sondern ist integraler Bestandteil auch der melodischen Formgebung des Quartetts. Einen so federleicht und ausdrucksstark spielenden Schlagzeuger habe ich selten gesehen und gehört. Da wird das obligate Schlagzeugsolo zu einem unvergessenen Erlebnis." (Live review of a concert in Lübeck, Germany April 2010 in Unser Lübeck - read the entire review)

  • "hohe Kunst" (Carina Prange, JazzDimensions - read the entire review)

  • "Der Gestus des Ensembles bleibt nah an den erfolgreichen Trioaufnahmen und überzeugt vollständig auch in diesem größeren Format. ... Insgesamt ist die melodienselige Qualität diesmal noch exponierter, zumal Brunborg, ein Musiker in der Garbarek-Tradition, eine perfekte Ergänzung dieser Gesänge ist, mit denen Gustavsen hier imponierend aus seiner scheinbar vorgefertigten Piano-Trio-Rolle springt. Er justiert seine traumverloren schöne Musik neu, kehrt restauriert zurück, baut wieder einmalige Stimmungen und nutzt im neuen Kontext die erweiterte Palette mit dem sicheren Gespür des Komponisten. ... Entstanden ist Musik, die schön ist ohne Wenn und Aber und trotzdem nie banal." (Ulrich Steinmetzger, Thüringische Landeszeitung - read the entire review)

  • "In der Musik von Gustavsen bieten Audens Worte überraschend Halt: Sie enthalten jenen Trost, der aus der Kraft der Bilder kommt, die nicht einfach musikalisch illustriert werden, sondern in ihrer Rätselhaftigkeit, in ihrem Geheimnis so fremd belassen werden, wie es ihnen zukommt: Diese leise, klare, zurückgenommene, schmerzhaft schöne und in ihren Wiederholungsmustern wie ein Mantra klingende Musik löst nichts auf, sie trägt die Vieldeutigkeit weiter und darin erweitert sie den Raum der Worte, was zur größten Kunst des Lied-Komponisten gehört." (Hans Happel, cd-kritik.de - read the entire review)

 

About "Being There"

  • "eines der schönsten Klaviertrio-Alben des Jahres .. 'Being There' geht ganz unter die Haut." (Stern)

  • "Energie im Schneckentempo. .. Der Norweger zerdehnt seine Melodien, die mal kühl, mal hymnisch ertönen. Sein Trio ist sofort erkennbar, obwohl Top-Pianisten zu Dutzenden in dieser Bestzung arbeiten." (Kulturspiegel)

  • ".. melodisches Storytelling der feinsten Sorte. Gelassenen Trio-Jazz .. rhythmisch raffiniert und in assoziativer Harmonik, die die Hörnerven anregt" (Focus)

  • "Bei seinen Kompositionen steht immer die Schönheit der Melodie im Vordergrund - so einfach und betörend, dass man davon süchtig wird. Doch bei aller Schönheit der Themen lässt er immer genug Raum für fein verästelte Improvisationen. Sein sensibles und filigranes Pianospiel wird vom Bassisten Harald Johnsen und dem Schlagzeuger Jarle Vespestad perfekt ergänzt." (Bild am Sonntag)

  • "So einfach und schön, dass man Stück für Stück immer mehr in ihren Bann gerät. Wie durch einen melancholischen Schleier hindurch dringt die sakrale Tradition des skandinavischen Kirchenlieds, südamerikanische Tango-Motivik in Zeitlupe oder spanische Grandezza à la Chick Corea ans Ohr und entwickelt einen angenehmen Sog, dem man nur allzu gerne nachgibt. Und dies fällt umso leichter, als das sensible und filigrane Spiel der Musiker von der Aufnahmetechnik hervorragend eingefangen wurde. Es scheint, als würden hier kreative Energien und eine Spielkunst der nur angedeuteten und im Kopf des Hörers weitergesponnenen Melodien freigesetzt" (Piano News - CDs des Doppelmonats -- 6 stern für 'Interpretation' und 'Klang')

  • "Simple Storys erzählt es, luftig und transparent. Das hat deswegen suggestive Kraft, weil es 13 Stücke lang kontrolliert und hochemotional jeder Note ihr Gewicht gibt. Es ist unmöglich, dieses Trio nich zu mögen. Er nimmt sich Zeit damit, ruht in sich und schwelgt jenseits jeden Kitsch- oder Banlalitätsverdachts. Die Lieder ohne Worte des Tord Gustavsen sind und bleiben ein Glücksfall." (Berner Zeitung, Switzerland)

  • "Es ist das Einfache, das schwer zu machen ist. .. Er [hat] mit sparsamsten Mitteln seinen unverkennbaren Sound gefunden. Wieder diese simplen Stories, die luftig und transparent erzählt werden. Wieder dieses somnanmbul-unaufdringliche Zusammenspiel mit Bassist Harald Johnsen und Schlagzeuger Jarle Vespestad, ..  immer wieder mit dieser suggestiven Kraft. .. Die Lieder ohne Worte des Tord Gustavsen sind und bleiben ein Glücksfall." (Jazzpodium)

  • "Zum Heulen gut." (Jazz Zeitung)

  • "Hymnische Klänge, gut geerdet. Das Tord Gustavsen Trio macht mehrheitsfähige Musik end elegisch ausgespielte Songs von atemberaubender Schönheit." (Bolero)

  • "Das dritte Album des souverän agierenden Pianisten Gustavsen. .. Klare Linien, in grandiose Spannungsbögen eingebettet, diskrete, doch präsente Bass-Fundamente, zu subtilen, Cymbal-betonten Rhythmen führen zu klugen Reflektionen von Tradion und Moderne in erfrischender Eigenständigkeit. Mediativ und faszinierende dynamisch." (Stereoplay - 9 Sterne für Musik und 9 für Klang)

  • "Die Musik des Trios ist auf subtile, unaufdringliche Art zugänglich, seine Melodien eingängig, und wenn Tord Gustavsen gelegentlich an Keith Jarrett erinnert, so nicht zuletzt deshalb, weil auch er für eine starke Melodie alles gibt. … Die Stücke sind in der Regel so angelegt, und das Trio ist durch jahrelanges Touren so zusammengewachsen, dass es sich Freiräume gönnen kann, ohne an Transparenz und Kantabilität einzubüßen. Souverän lässt es komponierte und improvisierte Teile einander durchdringen und ist dabei allemal so präsent und auf dem Punkt, als wolle es durchs Spielen den Albumtitel einlösen: Being There." (Berthold Klostermann, Fono Forum)

  • "Der norwegische Jazzpianist Tord Gustavsen beweist auf seinem neuen Album 'Being There', dass auch der vorsichtige Umgang mit Tönen enorm spannend sein kann. Gustavsen und sein Trio haben ihre ruhigen Improvisationen auf das Wesentliche reduziert." (Hamburger Abendblatt)

  • "Intelligent und bezwingend präsent sind auch seine zwölf neuen Kompositionen, bei denen Stille ebenso wichtig ist wie windungsreiche Melodien. Tord Gustavsen hat einen hinreissend nuancierten, mal swingenden, mal romantischen Anschlag. Harald Johnsen am Bass, und Jarle Vespestad, ein mester des subtilen Beseneinsatzes, sind grandiose Mit- und Zuspieler. Schön, dass der Titel dieses auch aufnahmetechnisch gelungenen Albums wörtlich zu nehmen ist - 'da sein'. Endlich da." (Rheinischer Merkur)

  • "Ein Meister der Eleganz und der Reduktion." (Nordis, Deutschland)

  • "Die Musik des Trios ist auf subtile, unaufdringliche Art zugänglich. Souverän lässt es komponierte und improviserte Teile einander durchdringen und ist dabei allemal so präsent und auf dem Punkt, als wolle es durchs Speielen den Albumtitel einlösen: 'Being There' " (Fono Forum / Stereo, Deutschland)

  • "Evangelischer Gospeljazz rules!" (Falter, Österreich)

  • "Lyriker an den Tasten. Tord Gustavsen fasziniert mit so ruhigen wie intensiven Jazzklängen. So wenig Noten und so viel Musik! .. wunderbare Vermählung von nordischer Eigenheit und jazz-historischer Vielfalt." (Kleine Zeiting, Österreich)

 

Live reviews:

  • "Eleganz, Spielfreude und Musikalität sind die Basis dieses fast besessen musizierenden kammermusikalischen Trios, bei dem man die Stecknadel auf den Boden fallen zu hören glaubt." (ECHO ONLINE - read the entire review)

 

About "The Ground":

  • "Mit The Ground, dem zweiten Werk dieses formidablen Trios, wird der 35-jährige Pianist Gustavsen den Ruf als eines der hoffnungsvollsten und eigenständigsten Jazztalente seiner Generation weiter festigen können, so viel scheint sicher. The Ground knüpft da an, wo Changing Places endete: mit der Auslotung der harmonischen und melodischen Möglichkeiten, einen spanischen Zungenschlag im Kontext eines ruhigen, fast stoischen musikalischen Flusses zu platzieren, was dem ganzen Tongemälde eine gewisse Grandezza verleiht. ... Die unaufdringliche Virtuosität des Pianisten legt eine Fährte von schlichter Romantik, der Schlagzeug und Bass eher diskret folgen. So entsteht eine neue Sichtweise auf den europäischen Jazz in seiner nordischen Variante, mit klaren Konturen, die sich wie am Reißbrett gezogen durch die melodiösen Motive ziehen. Das Spektakuläre dieses Trios liegt in der kargen Ruhe und melancholisch-eingängigen Melodik seiner Musik." (Piano News)

  • "Tord Gustavsen ist ein Meister der Aussparung, ein Satie des Kammerjazz, und diese musikalische Enthaltung grenzt stellenweise an Askese. The Ground präsentiert den norwegischen Pianisten als Klangfarbenmaler mit Vorliebe für Pastell-Töne, pastorale Akkorde und kontemplative Wiederholungsfiguren. Dabei gelingt ihm das Kunststück, trotz des intellektuellen Zugangs und der mollgetönten Stimmungen den Draht zum Blues, zu den einfachen, erdennahen Motiven nicht zu verlieren." (Süddeutsche Zeitung)

  • "Das Debüt des Trios, Changing Places, begeisterte mit seinen nordisch-klaren Strukturen, der fast songhaften Melodik, den Bezügen zu Blues und Gospel, der berückenden Schlichtheit und Schönheit der Themen und Zwiegespräche. The Ground intensiviert diesen Zauber noch einen Tick. Die durchweg vom Leader selbst geschriebenen Stücke atmen, sie schenken Freude und Trost und noch viel mehr, und trotz der eher kontemplativen Grundhaltung, der stets verhaltenen Rhythmik – Gustavsen bezeichnet das Spiel seines Drummers als „expressive minimalism“ – birst diese Musik förmlich vor Energie." (Stereoplay)

  • "verführerische Kompositionen von geradezu trügerischer Schlichtheit, die leicht das Zeug zu Jazzstandards des 21. Jahrhunderts besitzen. .. Etwas Erhabenes. Fast wäre man geneigt, dies 'kleine Magie' zu nennen." (Jazzthing)

  • "Bei dieser Musik möchte man sich in Superlativen verlieren. ... Auch die zweite Platte des norwegischen Tord Gustavsen Trio reiht wie Perlen Kompositionen des 34-jährigen Pianisten. Leise, atmosphärisch ausbalanciert und fern aller Hektik ist das fast so etwas wie sakraler Jazz. ... Die Emotionalität von Gospel, Blues und Pianoimpressionismus blitzt glasklar durch diese Linien. Die sind schlicht, karg und bleiben beim Kern. Nichts hebt hier ab ins Virtuose, Selbstdarstellerische oder kabinettstückhaft Überdrehte." (Rheinischer Merkur)

  • "Zur Beschreibung dieser Musik möchte man sich in Superlativen verlieren. Sie ist hymnisch, bedacht ins Offene fliessend und hochkontrolliert. Leise, atmosphärisch ausbalanciert und fern aller Hektik ist das fast so etwas wie skaraler Jazz. ... Der Kern ist ein Schweigen im Lied. Von dort wird eine Innerlichkeit extrahiert, die umgarnt, fasziniert und konsequent eingängig bleibt. Das Tord Gustavsen Trio ist ein Glücksfall, so etwas wie ein idealer Ruhepunkt." (Jazz Podium)

  • "Mit seinem zweiten Album unterstreicht der norwegische Pianist seinen Ruf als Keith Jarretts Bruder im Geiste. ... Im federleichten Minimalismus des Schlagzeugers Jarle Vespestad steckt viel Reffinesse, und Bassist Harald Johnsen wandelt mit seinem mehrdimensionalen Spiel und Tuppfern eindeutig und vor allem grossartig auf den Spuren Charlie Hadens. Gemeinsam adeln nun diese drei Nordlichter die zwölf neuen Kompositionen Gustavsens. Ven denen jede wieder eine einzigartig poetische Tiefe besitz. Alles ist genau ausbalanciert zu Ehren einer Balladenkunst, bei der man sich gespannt zurücklehnt. Und beiu der man wider den Atem anhalten darf." (Musikexpress - 4 1/2 out of 5 stars)

  • Nimmt man den Opener „Tears Transforming“ so offenbart sich ein am Keith Jarrett und Bill Evans geschutler Pianist, der in der Lage ist, seine Kompositionen nicht nur durch Lust an der Improvisation, sondern auch durch einen exzellenten Aufbau voranzubringen. Sein Schlagzeuger Jarle Vespestad erweist sich ihm da als kongenialer Partner – in seinem Spiel kann man uralte Echos aus New Orleans hören. Die schlichte Liedhaftigkeit von „Twins“ besticht dagegen durch ihre Eleganz, die von Harald Johnsens Bassspiel gestützt und getragen wird. Tord Gustavsen leitet, keine Frage, ein Pianotrio „at its best“. (Jazzthetik)

  • "Auch auf seiner zweiten CD ist der Pianist ein hinreißender Melodiker. Traumschön ist seine Musik, aber er und seine beiden Partner werden dabei nie süßlich oder harmlos. Jazz, der ein Höchstmaß an Stil und Feinschliff vereint." (Roland Spiegel, BR)

  • "Die unaufdringliche Virtuosität des Pinaisten legt eine Fährte von schlicter Romantik, der Schlagzeug und Bass eher diskret folgen. So entsteht eine neue Sichtweise auf den europäischen Jazz in seiner nordischen Variante, mit klaren Konturen, die sich durch die melodiösen Motive ziehen. Das Spektakuläre dieses Trios liegt in der kargen Ruhe und melancholisch-eingängigen Melodik seiner Musik." (Stereo - * * * * * top score for both music and quality of sound)

  • "Blues und Gospel-Motive tauchen auf. Ganz unaufgeregt und ruhig, beinahe hymnisch trägt Gustavsen diese Themen vor. .. Aber es ist eine scheinbare Ruhe, die sich ganz auf ihre immanent subversive Spannung verlässt. Aber das rückhaltlos!" (Fono Forum - * * * * * top score for both music and quality of sound)

  • "Ein Hochgenuss."  (Top Magazin Stuttgart)

  • "G. Punkt.  Eine offenbar unausrottbare Angewohnheit hierzulande ist es, Musik in 'E' (Ernst!) und 'U' (Unterhaltung!) einzuteilen. 'The Ground' ist ziemlich 'E', aber auch sehr 'U': zärtlich-intimer Jazz voller ruhiger, versponnener Melodien. Wir sollten nur noch zwischen 'G' (gut!) oder 'S' (scheltch!) unterscheiden. Tord Gustavsen ist sehr G." (Stern)

  • "Gustavsens Musik strahlt die Ruhe aus, die das hektisch gewordene aktuelle Jazzzeitalter immer wieder braucht." (Westzeit)

  • "Eine wunderbar kontemplative Musik, die dennoch bewegt." (Neue Luzerner Zeitung, Switzerland)

  • "Waren sie auf ihrer ersten CD noch eines von vielen sehr guten Jazzpianotrios, haben sie mittlerweile eine Reife und Eigenständigkeit entwickelt, die sie zu den Grossen ihres Fachs zählen lässt. Zugleich haben sie die Kunst, Lyrik und Ernsthaftigkeit mit (insbesondere rhythmischer) Leichtigkeit, ja hie und da auch Witzigkeit zu paaren, weiterentwickelt. Viel hat das Trio erreicht, es wird noch besser kommen." (Jazz'n'more, Switzerland)

  • "Feine Melodien, deren Romantizismus manchmal durch souverän-zurückhaltende Improvisationen und grosse Transparenz vom Kitsch gerettet wird, und die sich immer wieder ans Choralhafte anlehnen, an den Blues und nie intellektualistisch daherkommen. .. Eine Musik, die immer wieder auch der Ruhe Raum gibt, eine Einladung zu Versenkung -- und Genuss." (Der Sonntag)

  • Feature in JazzEcho: "Das Zusammenspiel ist noch traumwandlerischer geworden. .. Das neue Album 'The Ground' ist, wie der Titel schon nahelegt, erdiger als es das abstrakt-feinsinnige Debütalbum war, der Blues-Einfluß ist sehr viel stärker spürbar. Das Album klingt voll und rund sowie sanft und sinnlich. Die Melodien sind einprägsam - sie bleiben einem schon nach einmaligem Hören im Gedächtnis haften. .. Die klaren Strukturen der Musik des neuen Albums gewähren Gustavsen, Bassist Harald Johnsen und dem expressiv-minimalistischen Schlagzeuger Jarle Vespestad reichlich Raum für Improvisationen, die stets entspannt, subtil und geschmackvoll klingen."

  • "Die Endeckung der Sanftheit. ... Von lyrischer Innigkeit präsentieren sich die unendlich sanft gedachten und von einem gefühlvollen Trio zärtlich interpretierten Stücke, die man jedem ärztlich verordnen sollte, der in der täglichen Hektik seine Mitte verloren hat. Hier findet man zu sich. Gustavsen hat mit dem Bassisten Harald Johnsen und dem Schlagzeuger Jarle Vespestad Sidemen der ganz raren Sorte gefunden, aufmerksame Begleiter, die man als Wohltat wahrnimmt - kein Tic zuviel, keine gewagten Kunststückchen, einfühlsame, inspirierte Begleitung, solides Handwerk mit eben dem eleganten Hauch der Unauffälligkeit, der das Besondere ausmacht. ... Musik  zum Entspannen, zum Genießen, zum inneren Ausgleich. ... Kühl und doch warm - leise und doch ungeheuer intensiv. Tord Gustavsen und sein Trio servieren bekömmliche, ja delikate Kost. Empfehlenswert." (Online Musik Magazin - read the entire review)

  • "Der norwegische Pianist Tord Gustavsen unterstreicht nach seinem begeistert aufgenommenen Debütalbum «Changing Places» mit «The Ground» seine Klasse: In geradezu klassischer Attitude versenkt er sich in 12 Kompositionen, die er in höchster Konzentration und Gelassenheit auslotet. Man denkt an Keith Jarrett und Bill Evans, aber man spürt auch Gustavsens Affinität zum vokalen Jazzerbe. Eine wunderbar kontemplative Musik, die dennoch bewegt." (neue-lz.ch - Switzerland)

  • "Dieses Trio klingt für mich wie ein göttlicher Klon aus denen der Herren Jacques Loussier, Bill Evans und Keith Jarrett. So selig und beschwingt, so klassisch, so relevant, aufrichtig und wahr klingt Tord Gustavsen mit seinen beiden Jungs. Da will mir eine Träne kommen. Auf zwölf Tracks in 66 Minuten kommt das Seelenheil." (Schallplattenmann.de - read the entire reveiw)

  • Live review: "Sog des Wohlklangs. ... als Meister der kleinen Form, Magier der Melodie, expressiver Bändiger der Impression und Verfeinerer des nordischen Blues präsentierte er sich mit seinem Trio. 
      .. der raffinierte Einsatz von Pausen, die Grundstimmung des Pianissimo, aus dem sich dynamische Exkurse ergeben, die minimalistische, in Schleifen voranschreitende Melodieentwicklung, ein profunder Swing, dazu die extreme Reduktion, mit der Jarle Vespestad sein Schlagzeug streichelt, und das eigenwillig atmende Bass-Spiel von Harald Johnsen. Alles zusammen ergibt einen sogartigen Wohlklang, der auf wundersame Weise jedes Klischee und jede Untiefe des Kitsches umschifft." (Oliver Hochkeppel, Süddeutsche Zeitung - nach einem Konzert in München, Unterfahrt 16. März 2005)

 

About "Changing Places":

  • "Plötzlich ist das Alte neu, und das Neue ist verbraucht: Das außerordentliche Debüt des Tord Gustavsen Trios. Tord Gustavsen liebt die Melodien. Ihnen wendet er sich zu, als müsse er sie auf seinem Klavier nicht spielen, sondern singen, und er achtet dabei so sehr auf Phrasierung und Timbre, dass man ihm sofort glauben würde, wenn er behauptete, seine rechte Hand sei heute etwas heiser. Die Spannung beziehen die Kompositionen von Tord Gustavsen aus der Kunst der minimalen Abweichung, mit der sie zu sanften, seltsam irrealen Kreaturen werden, beglückend und unheimlich zugleich." (Süddeutsche Zeitung - vollständig)

  • "So einprägsam ist Jazz sonst so gut wie nie. Jazz-kammermusikalischer Ohrenbalsam höchster Güte sind Gustavsens elf Eigenkompositionen auf dieser Platte. ... Sie verbinden melodische Unmittelbarkeit mit einer fast soghaften atmosphärischen Kraft. Aber im eng verzahnten Trio-Zusammenspiel gehen die Stücke auch feine improvisatorische Verästelungen ein: Die Schönheit ist nicht nur hehr und sanft, sondern - bei allem Leisen, zu dem diese Musiker fähig sind - auch voller Intensität." (Abendzeitung München)

  • "Ein minimalistisch auf lyrische Themen konzentriertes Meisterwerk, das verblüffend selbstbewusst mit der traditionellen Formensprache spielt und doch ganz eigene Geschichten erzählt." | "Das Debüt des jungen Pianisten nimmt den Hörer von den ersten Tönen an gefangen: Wie ein nordischer Brad Mehldau zelebriert Tord Gustavsen Eigenkompositionen. Verinnerlicht-unironische Schönheit. Virtuosität des Minimalismus. * * * * " (Jazz Zeitung)

  • "Gustavsen spielt die Musik, die man schon immer gerne hören wollte: zeitgemäss und doch von standardartiger Durchdringung und Qualität. Mich jedenfalls haben diese Aufnahmen vom ersten Ton an ergriffen." (Musikpodium)

  • "Gustavsen gelingt es hier mit gänzlish unangestrengtem Gestus, auf der viel befahrenen 'Piano-Trio'-Route eine Wegmarke zu setzen. Die rhythmisch klaren, melodisch markanten Kompositionen, der kultivierte, differenzierte, extrem sensible Anschlag und nich zuletzt der so lässige wie behutsame Umgang mit der Rhythmus-abteilung -- man hört sofort heraus, dass sich hier eine Klavierstimme von Format zu Wort meldet, eine Stimme, die diplomatisch elegant umgarnen kann und im nächsten Moment mit Selbstbewusstsein Standpunkte vertritt." (Stereoplay - selected as 'Stereoplay-CD des Monats' June 2003)

  • "Souverän schöpft Gustavsen aus einer genauen Kenntnis der Jazz-geschichte: In seinen Kompositionen verbindet er den ruhigen, introvertierten Gestus des nordischen Jazz mit einem verhaltenen, aber stets präsenten Groove." (Stereo / Fono Forum - * * * * * top score for both music and quality of sound)

  • "Balladen ohne Kitsch, Nordisches ohne Kühle, ein Norah Jones Album ohne Norah Jones. Draussen hat es soeben wieder zu regnen begonnen, und es fällt mir schwer, die Platte wieder aus dem CD Player zu nehmen, so angenehm umspült sie mein Ohr." (Jazz Zeit - Austria)

  • "Ein Pianist von ausserordentlicher Feinfühligkeit. Ein Trio, das schon jetzt eine starke eigene Identität besitzt. Vielseitig ist 'Changing Palces', das neben dem stark ausgeprägten Jazz-Feeling auch eine unterschwellige 'Funkiness' hat." (Auspuff Magazin)

  • "Gespannte Ruhe. 'Changing Places' ist so präzis, eingängig, aufregend, kurz: go gut, dass man glatt den gesamten Jarrett dafür hergeben würde. Gustavsen ist bereits ein Meister der Veknappung, der minimalen Abweichung. Seine Linien sind klar und zwingend. Der solide Bass und das aufmerksam schattierende Schlagzeug passen dazu." (Espace - Switzerland)

  • "Entespannt und doch voller Eleganz. Reife und Selbstsicherheit. Ideal für späte Abendstunden. * * * * * " (Nordis) 

  • "Die Themen sind im wahrsten Sinne des Wortes singbar. ... Die warmherzige Sonne in eine Tongemälde, das trotzt des Titels nichts von Rastlosigkeit vermittelt, sondern eher unaufgeregte Souveränität ausdrückt." (Piano News - * * * * * * full score for interpretation)

  • "Die Scheibe kommt ganz ohtne Effekthascherei daher, und das Trio scheint so frei von Eitelkeiten, dass selbst die grossartigen Soli nicht den geringsten Beigeschmack der Demonstration eigener Virtuosität haben. Diesen Erzählern möchte man stundenlang zuhören. Ein ungemein reifes Debütalbum!" (Image HiFi)

  • "Wie es sich für einen brillianten Pianisten gehört: Pianissimo ist er am besten." (Focus)

  • "Stück für Stück entwickelt das Trio Facetten, in denen Folkloristisches, Blues und auch Schalk aufblitzen. Eine Entdeckung." (Schweizer Illustrierte)

  • "Gospel-, Funk- und Bebop-elemente fliessen auf subtilste Weise in das Konzept der drei Norweger ein, geben dem eindutig 'nordischen' Touch eine interessante 'traditionelle' Dimension. Ein mehr als beachtliches ECM-Debüt" (Concerto, Austria)

  • "... hervorragend harmonierendes Trio -- schon längst zu einer unverkennbaren eigenen Stimme gefunden hat. Das Trio dürfte in der europäischen Jazzszene auf großen Anklang stoßen. Denn der 'dialektischen Erotik der Improvisation' dieses jungen norwegischen Trios kann man sich nur schwer verschließen." (JazzEcho - vollständig)

  • "..eine neue, alte Richtung: lyrische, melodisch-schöne Klaviertriomusik. Weg von vielen experimentell oder sphärisch ausgerichteten Platten hin zu zart-romantischen Klängen ähnlich einem Satie oder Debussy. 'Changing Places' bietet traurig-schöne, fröhlich-warme Klänge. Auf alle Fälle ist das Album ein Loblied auf die Langsamkeit, die Ausgeglichenheit und Gefühlsbetontheit, die in unserer ach so stressigen Alltagskultur längst verloren scheint." (Jazzdimensions - vollständig)